Vertragsbedingungen

Diese Seite ist ein Entwurf und noch nicht gültig. Es fehlen Pflichtangaben zum Betreiber – sie sind unten rot gekennzeichnet. Solange sie fehlen, ist hier nichts zu kaufen und nichts abzuschließen.

Entwurf, Fassung 2026-08-02-entwurf. Es lässt sich derzeit nichts kaufen; die Bezahlung ist nicht eingerichtet. Vor der ersten Verkaufszeile gehört dieser Text anwaltlich geprüft.

1. Wer hier anbietet, und was

Anbieter ist Name fehlt, Anschrift fehlt, E-Mail E-Mail-Adresse fehlt. Angeboten wird Kritiko-Ai, eine Webanwendung, die beim Verfassen der abschließenden Arbeit unterstützt.

Kritiko-Ai schreibt die Arbeit nicht. Es prüft, weist auf Lücken hin, ordnet und hilft beim Üben der mündlichen Prüfung. Wer erwartet, dass hier fertige Absätze entstehen, erwartet etwas, das dieses Produkt bewusst nicht leistet – aus fachlichen und aus rechtlichen Gründen.

2. Ein Konto gehört einer Person

Es gibt keine geteilten Konten und keine Rollen. Wer ein Konto führt, muss volljährig sein: Ein Vertrag mit einer minderjährigen Person ist nach § 865 Absatz 4 ABGB schwebend unwirksam.

Die Zugangsdaten sind persönlich. Ein Konto, das offensichtlich von mehreren Personen genutzt wird, kann gesperrt werden – der Zugriff auf die eigenen Texte und der Export bleiben davon unberührt.

3. Wie ein Vertrag zustande kommt

Die Darstellung der Tarife ist noch kein Angebot. Ein Vertrag entsteht erst, wenn Sie im Bestellvorgang die Schaltfläche mit der Aufschrift „zahlungspflichtig bestellen“ betätigen und die Bestellung bestätigt wird. Unmittelbar davor stehen der Gesamtpreis, die Laufzeit und die Kündigungsbedingungen.

4. Credits

Funktionen, die ein Sprachmodell aufrufen, kosten Credits. Was eine Handlung kostet, steht vor dem Auslösen an der Schaltfläche – nie erst danach. Die vollständige Liste steht auf der Preisseite.

Der Export kostet ausdrücklich nie etwas. Vor einer Abgabe darf niemand von seinen eigenen Texten getrennt sein, auch nicht bei leerem Guthaben.

Zeitfenster

Es gibt eine Obergrenze je Fünf-Stunden-Fenster und eine je Woche. Sie fangen automatisierte Zugriffe und weitergegebene Konten ab; im normalen Arbeiten werden sie nicht erreicht. Die Wochengrenze gilt nur für Credits aus einem Abo – gekauftes Guthaben ist nie durch ein Zeitfenster blockiert. In den letzten acht Wochen vor Ihrem Abgabetermin verdoppelt sie sich.

Wird eine Grenze erreicht, wird nichts abgebucht und nichts entzogen. Die Credits bleiben und werden später abrufbar, mit genauer Uhrzeit statt eines vagen Hinweises.

5. Laufzeit und Kündigung

Ein Abo läuft einen Monat und verlängert sich um jeweils einen Monat, solange es nicht gekündigt wird. Gekündigt werden kann jederzeit zum Ende des laufenden Monats, ohne Frist und ohne Angabe von Gründen, im Konto selbst.

Nach einer Kündigung bleiben gekaufte Credits erhalten. Credits aus dem Abo laufen mit ihrer Gültigkeit aus. Der Zugriff auf die eigenen Texte und der Export bleiben in jedem Fall bestehen.

6. Widerruf

Als Verbraucherin oder Verbraucher können Sie binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen. Die vollständige Belehrung und das Formular stehen auf der Seite Widerruf.

7. Was Sie einbringen, bleibt Ihres

An Ihren Texten, Ihrer Gliederung und Ihren Quellen entstehen keine Rechte des Anbieters. Es wird eingeräumt, was zum Betrieb technisch nötig ist – speichern, anzeigen, an das beauftragte Sprachmodell übermitteln, exportieren – und nichts darüber hinaus.

Ihre Texte werden nicht zum Training von Sprachmodellen verwendet und nicht an Dritte weitergegeben, außer an die zur Erbringung nötigen Dienste. Welche das sind, steht in der Datenschutzerklärung.

8. Was Sie nicht dürfen

9. Was dieses Produkt nicht verspricht

Kritiko-Ai sagt Ihnen nicht, welche Beurteilung Ihre Arbeit bekommt, und behauptet nicht, eine bestimmte Note zu ermöglichen. Es gibt keine Note, keine Stufe, keinen Punkt- und keinen Prozentwert aus. Beurteilt wird von der Prüfungskommission, nach dem amtlichen Beurteilungsraster.

Die Rückmeldungen entstehen mit Hilfe von Sprachmodellen. Sie können unvollständig oder falsch sein. Jede Angabe, die in die Arbeit übernommen wird, ist von Ihnen zu prüfen – Sie müssen sie in der Diskussion begründen können, und das kann keine Software für Sie tun.

Die Verantwortung für die Eigenständigkeit der Arbeit und für die Einhaltung der Vorgaben Ihrer Schule liegt bei Ihnen. Kritiko-Ai führt ein Begleitprotokoll mit, das die Nutzung nachvollziehbar macht – ob und wie Sie es vorlegen, entscheiden Sie.

10. Haftung

Gehaftet wird nach den gesetzlichen Bestimmungen. Für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit wird unbeschränkt gehaftet, ebenso bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leichter Fahrlässigkeit wird nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten gehaftet, und nur bis zur Höhe des vorhersehbaren, vertragstypischen Schadens.

11. Änderungen dieser Bedingungen

Änderungen werden mindestens sechs Wochen vorher per E-Mail angekündigt, mit dem neuen Wortlaut. Widersprechen Sie nicht bis zum Wirksamwerden, gelten sie als angenommen; darauf wird in der Ankündigung ausdrücklich hingewiesen. Widersprechen Sie, endet der Vertrag zum selben Zeitpunkt, und nicht verbrauchte, bezahlte Credits werden anteilig erstattet.

Eine Preiserhöhung für ein laufendes Abo gilt nie rückwirkend und nie für bereits gutgeschriebene Credits.

12. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Haben Sie Ihren gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen Staat des Europäischen Wirtschaftsraums, bleiben die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften dieses Staates unberührt.

Eine Gerichtsstandsvereinbarung wird nicht getroffen. Es gelten die gesetzlichen Zuständigkeiten; § 14 KSchG bleibt unberührt.

13. Streitbeilegung

Bei einer Beschwerde wenden Sie sich bitte zuerst an E-Mail-Adresse fehlt. Es besteht keine Verpflichtung und keine Bereitschaft zur Teilnahme an einem Verfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle. Lässt sich eine Beschwerde nicht unmittelbar lösen, wird auf die zuständige Schlichtungsstelle gesondert hingewiesen.

14. Schlussbestimmung

Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleiben die übrigen wirksam. An die Stelle der unwirksamen tritt die gesetzliche Regelung.

Stand

Fassung 2026-08-02-entwurf, 2. August 2026.